Auwer Chläuse gewinnen Weltmeisterschaft  -  27.11.2010

Die Auwer Chläuse sind WELTMEISTER...! In einem intensiven Finaldurchgang konnten sie sich in der Karaoke-Show deutlich von den anderen Teams abheben und gewannen die 10. ClauWau-Meisterschaft.

Fotos

Die besten Samichläuse stammen aus Auw - mit den „Auwer-Chläusen „ kehrt der Weltmeistertitel in diesem Jahr ins Freiamt.

Fünf Turner bzw. Samichläuse vom Turnverein STV Auw haben am vergangenen Wochenende an der Samichlaus Weltmeisterschaft in Samnaun teilgenommen.

Seit zehn Jahren bereits treffen sich Samichläuse aus allen Ländern der Welt zum Winterstart in Samnaun, um die Besten ihres Faches zu finden. Denn es ist gar nicht so leicht, ein perfekter Samichlaus zu sein. Geschenke organisieren, richtig ausliefern, Kamine hochklettern, Schlitten fahren und vieles mehr sind da für das Anforderungsprofil eine reine Selbstverständlichkeit.

Die erfahrenen Chläuse aus dem aargauischen Auw setzten sich bereits Anfangs Jahr das grosse Ziel, an dieser Weltmeisterschaften zu glänzen bzw. mit einer topp Rangierung nach Haus zu fahren. So wurde bereits im Frühling mit den ersten Vorbereitungen gestartet. Ihr Coach, René Kalt, brachte ihnen bei, wie sie überzeugen konnten.

Alleine Päckchen an die richtigen Adressen zu liefern berechtigt noch lange nicht, den offiziellen Titels des "Santa Claus World Champion" tragen zu dürfen! Auch sportlich, kreativ, espritvoll und spontan müssen moderne Samichläuse in der heutigen Zeit sein.

Und dies wurde den fünfundzwanzig Teams, aus insgesamt dreizehn Nationen, auch alles gleich von Beginn an abverlangt. Nebst den Teams aus der Schweiz waren Teams aus Australien, Japan, Irland, Holland, Deutschland, Italien, England, Burkina Faso, USA, Liechtenstein, Österreich und Indien am Start.

Nach der feierlichen Eröffnungszeremonie am Freitagabend, bei dem sich die Teams dem Ehrenkodex zur Wahrung des Sinnbildes des Samichlaus verpflichteten, ging es rasant los.

Die Disziplin "Santa's Ziplfbob-Rennen" sorgte für spektakuläre Rutschfahrten auf einem Plastikbob mit viel Spass und Gaudi. In dieser Disziplin war Schnelligkeit und Teamgeist gefordert. Die Zeit wurde erst gestoppt, als das letzte Teammitglied im Ziel war. Bereits hier konnten sich die Auwer-Chläuse bereits von einigen Teams absetzen.

Einen ersten Höhepunkt stellte anschliessend die traditionelle "Santa Parade" am Nachmittag durch Samnaun dar. Zahlreiche Schaulustige beobachteten vergnügt das bunte bzw. rote Treiben im bündnerischen Hochtal. Natürlich beobachtet unter den strengen Augen des wahren Samichlauses, der seit letztem Jahr das Patronat über die Veranstaltung stellt. In dieser Disziplin wurden die Teams nach der Originalität der schönsten Kostüme bewertet. Am Ende der Parade hatte jedes Team rund zwei Minuten Zeit, sich der Jury zu präsentieren. Bei dieser „Santa Parade“ holten die Cläuse aus dem Freiamt sensationelle 35 von 40 Punkten.

In der weiteren Vorrunde wurde den in 4er-Teams angetretenen Mannschaften denn auch weiterhin alles abverlangt. Angespornt von den zahlreichen Zuschauern und den immer wieder treffenden Kommentaren von Moderator "Lupo" aus St. Moritz, der den Anlass übrigens seit seiner ersten Ausführung im Jahr 2001 als schwung- und humorvoller Moderator begleitet, mussten die Teams durch die harte Schule der Qualifikation.

Beim nächsten Wettkampfteil, der „Santa-Reise“ wurden den Teams eine bestimmte Anzahl von Bauwerken bzw. Sehenswürdigkeiten aus der ganzen Welt für insgesamt zehn Minuten den Teams auf Bildern präsentiert. Die Teams mussten die Bauwerke bzw. Sehenswürdigkeiten der jeweiligen Stadt und dem jeweiligen Staat zuordnen, in dem die Originale stehen.

Beim „Santa’s Schlittenrennen“ mussten die Teams mit dem Pferdeschlitten durch einen Parcours fahren, das Pferd selber leiten, und dabei so viele Geschenke wie möglich einsammeln. Ein Teammitglied sass auf dem Pferdeschlitten und musste dafür sorgen, dass das Pferd den richtigen Weg nimmt. Der andere hatte die Aufgabe Geschenke im vorbeifahren einzusammeln. In der Hälfte des Parcours wurde gewechselt und die beiden anderen Teammitglieder bestiegen den Schlitten für die Rückfahrt. In dieser Disziplin konnten die Auwer-Chläuse brillieren. Millimeter vor der Ziellinie konnten die letzten Geschenke noch auf dem Schlitten geladen werden.

Kommt der Nikolaus nach wie vor ohne Probleme einen Kamin hoch? Bei der anschliessenden Disziplin musste ein Sack voller Geschenke von jedem Teammitglied auf einen fünf Meter hohen Kamin gebracht werden. Nachdem die Glocke geläutet wurde, warf der Nikolaus den Sack zu Boden. Erst dann durfte der nächste Nikolaus aus dem Team mit dem Sack starten. Die Zeit wurde gestoppt, als der letzte Nikolaus die Glocke geläutet hatte. Auch hier konnten die Freiämter Chläuse durch eine ausgezeichnete Teamleistung überzeugen.

Kreativ werden konnten dann alle Chläuse bei den weiteren kreativen Disziplinen "Santa’s Schneeskulptur" und "Santa Kreativ". Bei der „Santa Kreativ“ hatten die Teams die Aufgabe einen Lebkuchen zu verzieren. Zudem musste bei der „Santa’s Schneeskulptur“ aus einem Haufen Schnee eine möglichst originelle Skulptur entstehen. Dabei durften nur die gestellten Materialien verwendet werden. Die Jury entschied nach Originalität, Esprit und Einfallsreichtum.

Nur die besten 12 Teams konnten sich für das grosse Finale am Abend in der "ClauWau Arena" qualifizieren. Einige schauten zwar traurig aus der roten Wäsche, da ihnen der Einzug vor versammeltem Publikum versagt blieb. Die Auwer-Chläuse konnten sich jedoch mit dem ausgezeichneten zweiten Zwischenrang souverän für das Finale qualifizieren.

Im Finale standen drei weitere Disziplinen an. Gestartet wurde mit dem „Santa Clauben“. Mit einer XXL Nikolausmütze liefen die Teams durch einen Parcours, der mit Paketen bestückt war, welche es „aufzuclauben“, galt. Das ganze Team war unter der mit Gucklöchern versehenen Nikolausmütze und musste möglichst schnell viele Pakete ins Ziel bringen. Nach zwei drei Startschwierigkeiten konnten sich die Chläuse aus Auw in dieser Disziplin wiederum in der vorderen Hälfte platzieren.

Beim anschliessenden  "Steinbock Sprint" musste schliesslich das Graubündner Wappentier, der Steinbock, gebändigt werden - wenn auch nur in einer Version aus Holz, trotzdem zeigte sich das stolze Tier nicht unbedingt als pflegeleicht. Auf diesen Steinböcken musste eine festgelegte Strecke von jedem Teammitglied in Staffelform absolviert werden. Das Reiten des Steinbocks verlangte Koordination und Geschicklichkeit. Hier konnten sich die Auwer-Chläuse deutlich von der Konkurrenz abheben.

Als grosse Show präsentierte sich die alles entscheidende "Santa's Karaoke". Die Teams hatten die Möglichkeit sich einen Song auszusuchen, den sie mittels Karaoke und Choreographie dem Publikum darbieten durften. Die Jury vergab hier Punkte für besonders gute Choreografie, Originalität und Gesangsperformance. Die Auwer-Chläuse konnten bei dieser Finaldisziplin so richtig brillieren. Sie wählten mit dem Song „Jailhouse Rock“ vom Elvis Presley ein äusserst schwieriges Stück. Was diese Chläuse jedoch auf die Bühne zauberten, war einfach Weltklasse. Sie schafften es, mit ihrer Performance das Festzelt zum kochen zu bringen.

So ging der Nikolaus-Weltmeister-Titel an die Auwer-Chläuse aus dem Freiamt. Sie durften einen Check von CHF 6'000.- sowie einen aus Holz geschnitzten Samichlaus entgegennehmen. Der letztjährige Sieger konnten auf den zweiten Platz verwiesen werden.

Hohoho... - Philipp, Raphael, Patrick, Toni und René


Diverse Beiträge aus den Medien findest Du hier.

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