{"id":18,"date":"2019-06-05T17:42:06","date_gmt":"2019-06-05T17:42:06","guid":{"rendered":"https:\/\/stvauw.ch\/theatergruppe\/?page_id=18"},"modified":"2019-06-07T13:23:05","modified_gmt":"2019-06-07T13:23:05","slug":"2018-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/stvauw.ch\/theatergruppe\/2018-2\/","title":{"rendered":"Weisch no?"},"content":{"rendered":"<p>[et_pb_section fb_built=&#187;1&#8243; _builder_version=&#187;3.19.18&#8243;][et_pb_row _builder_version=&#187;3.19.18&#8243; custom_margin=&#187;-49px||-42px&#187;][et_pb_column type=&#187;1_2&#8243; _builder_version=&#187;3.19.18&#8243;][et_pb_text _builder_version=&#187;3.19.18&#8243;]<\/p>\n<div id=\"main\">\n<div id=\"inhalt\">\n<h1 class=\"einzelseite\"><strong><span style=\"font-size: 16px\">Nostalgie im alten Hirschen-Theatersaal Auw<\/span><\/strong><\/h1>\n<div class=\"einzelseite\">\n<div id=\"main\">\n<div id=\"inhalt\">\n<div class=\"einzelseite\">\n<p style=\"text-align: justify\">1975 wurde\u00a0 im altehrw\u00fcrdigen Saal zum letzten Mal Theater gespielt. Heute <span data-scaytid=\"1\">weiss<\/span> man nicht mehr genau, warum. Vielleicht waren es Brandvorschriften oder andere Auflagen, die bewirkten, dass die theaterbegeisterten Auwer Turnerinnen und Turner bis 1987 zur n\u00e4chsten Auff\u00fchrung in der neuen Mehrzweckhalle warten mussten.<br \/> Der Hirschensaal diente eigentlich nur noch als &#171;<span data-scaytid=\"2\">Gr\u00fcmpelkammer<\/span>&#187; f\u00fcr das Restaurant Hirschen, bis Hanspeter <span data-scaytid=\"3\">K\u00fcng<\/span> auf die Idee kam, seinen f\u00fcnfzigsten Geburtstag in diesem Saal zu feiern. Eine &#171;sanfte&#187; <span data-scaytid=\"4\">Renovation<\/span> und Entr\u00fcmpelung fanden in der Folge statt &#8211; und siehe da &#8211; der Hirschensaal pr\u00e4sentierte sich wieder in alter Frische.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"einzelseite\"><strong><span style=\"font-size: 16px\"><\/span><\/strong><\/div>\n<div class=\"einzelseite\"><strong><\/strong><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#187;1_2&#8243; _builder_version=&#187;3.19.18&#8243;][et_pb_image box_shadow_style=&#187;preset1&#8243; max_width=&#187;80%&#187; src=&#187;https:\/\/stvauw.ch\/theatergruppe\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2019\/06\/Bild1.jpg&#187; _builder_version=&#187;3.19.18&#8243;][\/et_pb_image][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=&#187;3.19.18&#8243;][et_pb_column type=&#187;1_2&#8243; _builder_version=&#187;3.19.18&#8243;][et_pb_text _builder_version=&#187;3.19.18&#8243;]<\/p>\n<div id=\"main\">\n<div id=\"inhalt\">\n<div class=\"einzelseite\">\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>&#171;<span data-scaytid=\"5\">Weisch<\/span> <span data-scaytid=\"6\">no<\/span>?&#187; &#8211; Eine Stammtischidee<\/strong><br \/> Die Idee f\u00fcr ein paar nostalgische Nutzungen des wieder hergerichteten Saals kam von den Hirschen-Wirtsleuten Anita und Hanspeter <span data-scaytid=\"7\">K\u00fcng-B\u00fctler<\/span>. Schnell bildete sich ein OK, das Feuer und Flamme war f\u00fcr eine Renaissance des Theaterspiels im alten Hirschensaal. Und so trafen sich am Sonntag, 18. September 2016 viele Nostalgiker und f\u00fcllten die historische St\u00e4tte bis auf den letzten Platz.<\/p>\n<div id=\"main\">\n<div id=\"inhalt\">\n<div class=\"einzelseite\">\n<p style=\"text-align: justify\">Ein abwechslungsreiches Programm wurde durch Hans Burkard pr\u00e4sentiert, der erkl\u00e4rend durch die verschiedenen Programmpunkte des <span data-scaytid=\"8\">Anlasses<\/span> f\u00fchrte. Orientierungen, Power-Point-Pr\u00e4sentationen mit alten Bildern aus Auw, die &#171;Ah&#187; und &#171;Oh&#187; hervorriefen, kleine Sketches und Theaterszenen, Lieder, die alle <span data-scaytid=\"9\">mitsangen<\/span>, unterbrochen jeweils durch ein dreig\u00e4ngiges Men\u00fc aus der Hirschenk\u00fcche <span data-scaytid=\"10\">liess<\/span> die Zeit sehr schnell vergehen.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p style=\"text-align: justify\">\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#187;1_2&#8243; _builder_version=&#187;3.19.18&#8243;][et_pb_image box_shadow_style=&#187;preset1&#8243; max_width=&#187;80%&#187; src=&#187;https:\/\/stvauw.ch\/theatergruppe\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2019\/06\/DSC_5835_1.jpg&#187; _builder_version=&#187;3.19.18&#8243;][\/et_pb_image][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=&#187;3.19.18&#8243;][et_pb_column type=&#187;1_2&#8243; _builder_version=&#187;3.19.18&#8243;][et_pb_image box_shadow_style=&#187;preset1&#8243; max_width=&#187;80%&#187; src=&#187;https:\/\/stvauw.ch\/theatergruppe\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2019\/06\/DSC_5762_1.jpg&#187; _builder_version=&#187;3.19.18&#8243;][\/et_pb_image][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#187;1_2&#8243; _builder_version=&#187;3.19.18&#8243;][et_pb_image box_shadow_style=&#187;preset1&#8243; max_width=&#187;80%&#187; src=&#187;https:\/\/stvauw.ch\/theatergruppe\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2019\/06\/DSC_5715_1.jpg&#187; _builder_version=&#187;3.19.18&#8243;][\/et_pb_image][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=&#187;3.19.18&#8243;][et_pb_column type=&#187;1_2&#8243; _builder_version=&#187;3.19.18&#8243;][et_pb_text _builder_version=&#187;3.19.18&#8243;]<\/p>\n<div id=\"main\">\n<div id=\"inhalt\">\n<div class=\"einzelseite\">\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Kultst\u00e4tte Hirschensaal<\/strong><br \/> Da in Auw keine Geb\u00e4ude f\u00fcr Vereinsaktivit\u00e4ten zur Verf\u00fcgung standen, wurde der Anfang der <span data-scaytid=\"11\">1880er-Jahre<\/span> erbaute Hirschensaal schnell zum <span data-scaytid=\"12\">\u00dcbungslokal<\/span> f\u00fcr die Dorfmusik, zum Probelokal der Turner, zum Speisesaal f\u00fcrs Milit\u00e4r. Auch verschiedene Verb\u00e4nde nutzten den Saal, nicht zu vergessen die <span data-scaytid=\"13\">Chilbi<\/span> und der legend\u00e4re Hirschen-Maskenball. Jahresh\u00f6hepunkt bildete aber jeweils die Theaterauff\u00fchrung von Turnverein, Musikverein und Kirchenchor. Die schauspielerischen Hochleistungen der Auwer waren bald \u00fcber die Gemeindegrenzen hinaus bekannt, auch dank dem legend\u00e4ren Regisseur August Burkard.<br \/> Vom Theatersaal f\u00fchrte eine Passerelle zum Hirschensaal, die drei Funktionen erf\u00fcllte: Zugang zum Maskenbildner Alois &#171;<span data-scaytid=\"14\">M\u00f6ggu<\/span>&#171;, Zugang zu den Umkleider\u00e4umen f\u00fcr die Spieler und nicht zuletzt einen direkten Zugang zum Heustock in der Scheune. Dort wurden noch einige Szenen nachgespielt, wor\u00fcber des S\u00e4ngers H\u00f6flichkeit schweigt. Es ist schwer abzusch\u00e4tzen, <span data-scaytid=\"15\">wieviele<\/span> sp\u00e4tere Partner ihre Initialz\u00fcndung im Hirschensaal bekommen haben!<br \/> Im 2. Weltkrieg nahm die Schweiz circa 20&#8217;000 polnische Soldaten auf. Diese wurden auf verschiedene Orte der Schweiz aufgeteilt, so auch in den Hirschensaal in Auw. Viele dieser Immigranten fanden Arbeit bei den hiesigen Bauern und waren t\u00fcchtige Arbeiter. Die schwarzhaarigen Polen waren auch f\u00fcr die Damenwelt eine Augenweide, da die jungen M\u00e4nner ja an der Grenze Aktivdienst leisteten! Die Armee musste sogar <span data-scaytid=\"16\">eingreifen<\/span> und ein Heiratsverbot erlassen. Diese nostalgischen Reminiszenzen stammten von <span data-scaytid=\"17\">K\u00f6bi<\/span> <span data-scaytid=\"18\">B\u00fctler<\/span>.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][et_pb_column type=&#187;1_2&#8243; _builder_version=&#187;3.19.18&#8243;][et_pb_gallery show_title_and_caption=&#187;off&#187; _builder_version=&#187;3.19.18&#8243; gallery_ids=&#187;107,108,109,110,111,112&#8243;][\/et_pb_gallery][\/et_pb_column][\/et_pb_row][et_pb_row _builder_version=&#187;3.19.18&#8243;][et_pb_column type=&#187;4_4&#8243; _builder_version=&#187;3.19.18&#8243;][et_pb_text _builder_version=&#187;3.19.18&#8243;]<\/p>\n<div id=\"main\">\n<div id=\"inhalt\">\n<div class=\"einzelseite\">\n<p style=\"text-align: justify\"><strong>Noch einmal Theater spielen<\/strong><br \/> Was fr\u00fcher mit langen Proben und ernster Miene einge\u00fcbt wurde, kam am Nostalgietreffen mit spielerischer Leichtigkeit daher. Bruno <span data-scaytid=\"19\">B\u00fctler<\/span>, der ehemalige Polizist, machte mit seinem &#171;Billigen Jakob&#187; den Anfang. Diese Textsicherheit, diese St\u00e4rke im Ausdruck <span data-scaytid=\"21\">liess<\/span> die j\u00fcngeren Teilnehmer nur erahnen, wie dominant er an den fr\u00fcheren Theaterauff\u00fchrungen war. Eine Spitzenleistung. Sp\u00e4ter gl\u00e4nzte er noch mit Sketch &#171;Cola Sprudel&#187;, das die Lacher ebenfalls auf seine Seite zog. Rosmarie <span data-scaytid=\"20\">B\u00fctler<\/span> und Nina Stecher zeigten ihre immer noch vorhandene Theaterkunst ebenfalls mit dem Kleintheater &#171;<span data-scaytid=\"25\">s&#8217;Buure<\/span> <span data-scaytid=\"26\">Foifi<\/span>&#171;.<br \/> Herrlich die Turnstunde der &#171;alten Turner&#187;, die von Oberturner Lukas <span data-scaytid=\"27\">B\u00fctler<\/span> geleitet wurde. Die <span data-scaytid=\"29\">M\u00e4nnerriegler<\/span> mit Schnauz <span data-scaytid=\"30\">rissen<\/span> zu Lachst\u00fcrmen hin und trugen zur fantastischen Stimmung im Hirschensaal bei.<\/p>\n<div id=\"main\">\n<div id=\"inhalt\">\n<div class=\"einzelseite\">\n<p style=\"text-align: justify\">Hirschenwirtin Anita <span data-scaytid=\"31\">K\u00fcng-B\u00fctler<\/span> verriet, dass eventuell noch weitere Abschiedpartys f\u00fcr den Hirschensaal stattfinden werden. So zum Beispiel ein Oktoberfest oder eine Schlagerparty. Selbstverst\u00e4ndlich alles zu Ehren des altehrw\u00fcrdigen Hirschensaales, der den Auwern so ans Herz gewachsen ist, dass sie ihn ungern <span data-scaytid=\"33\">hergeben<\/span>. Was f\u00fcr eine Sympathiekundgebung f\u00fcr eine leider verschwindende Zeit.<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<p>[\/et_pb_text][\/et_pb_column][\/et_pb_row][\/et_pb_section]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nostalgie im alten Hirschen-Theatersaal Auw 1975 wurde\u00a0 im altehrw\u00fcrdigen Saal zum letzten Mal Theater gespielt. Heute weiss man nicht mehr genau, warum. Vielleicht waren es Brandvorschriften oder andere Auflagen, die bewirkten, dass die theaterbegeisterten Auwer Turnerinnen und Turner bis 1987 zur n\u00e4chsten Auff\u00fchrung in der neuen Mehrzweckhalle warten mussten. 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